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Communität El Roi

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"Stöckli"

(älteren Schwestern):

Claragraben 114

4057 Basel

 

+41 (0)61 681 25 77

 

So finden Sie uns

 

 

 

 

 

 

 

In der Regelmässigkeit der Gottesdienste keimt die Liebe Jesu in uns,

wir wissen selbst nicht wie.

(Regel von Taizé)

Unser Alltag als Kommunität ist geprägt vom Rhythmus der Tagzeitengebete: Morgen-, Mittag-, Abend- und Nachtgebet. Alle Tagzeitengebete sind öffentlich. Seien Sie herzlich willkommen, ob sporadisch oder regelmässig – wir freuen uns über alle, die mit uns beten!

Die Gebetszeiten finden von Montag bis Freitag in unserer Kapelle statt (im Juli ist das Haus während 4 Wochen und über Weihnachten und Neujahr an den offiziellen Festtagen geschlossen):

                                                                            Morgengebet                7:30-8:00 Uhr

                                                                            Mittagsgebet *              12:00-12:15 Uhr

                                                                            Abendgebet **              18:00-18:30 Uhr, in der Kapelle der Matthäuskirche

                                                                            Nachtgebet                   21:00-21:15 Uhr

*  Dienstags findet das Mittagsgebet gemeinsam mit vier weiteren evangelischen Kommunitäten der Stadt im Münster statt.

** Donnerstags findet anstelle des Abend– und Nachtgebetes um 19:00 Uhr der Abendmahlsgottesdienst statt.

 

An folgenden Tagen fallen die Gebetszeiten aus:

        - 1. Januar

        - 1. Mai

        - 26. Dezember

 

 

„Ora et labora“ – bete und arbeite – beides gehört zusammen, lebt vom anderen und befruchtet wiederum das andere. Die Arbeit verankert unser Gebet im Leben und verleiht ihm Realitätsbezug. Durch das Gebet wiederum lernen wir allzeit in Gottes Gegenwart zu sein und unsere Arbeit von ihm durchdringen zu lassen. Die Arbeit bekommt dadurch erst recht ihren Sinn und sie wird so vor Leistungsorientiertheit geschützt. Auch werden wir immer wieder erinnert, dass wir nicht selbst unsere Versorger sind.

„Wachet und betet“ bat Jesus seine Jünger und Jüngerinnen in der Stunde seiner tiefsten Nacht. Das Beten will uns wach halten: wach für Gott, gegenüber uns selber und unseren Mitmenschen, wach für die Welt und das Geschehen um uns. Es gehört zur urchristlichen Haltung: das Kommen Jesu Christi wachsam zu erwarten. Gerade in der Regelmässigkeit und Beharrlichkeit unserer Tagzeitengebete drückt sich diese Wachsamkeit aus. Manchmal ist uns nicht nach Gebet zumute oder wir sind zerstreut. Dann bezeugen wir wenigstens mit unserem Leib: Gott, wir sind da, wir warten auf dich, und im Warten werden wir gewahr, dass wir zuallererst von dir erwartet werden.

Neben den gemeinsamen Gebetszeiten ist für uns das persönliche geistliche Leben von grosser Wichtigkeit. Das eine ersetzt das andere nicht. Ohne diese innige Gottesbeziehung würde unser eheloses Leben in Anspruchslosigkeit armselig und freudlos.

Ein Hauptbestandteil unseres gemeinschaftlichen Betens sind die Psalmen. Sie sind uns sowohl Gottes Wort als auch unsere Antwort an Ihn. Mit den Psalmen verbinden wir uns mit  dem  ganzen  betenden  Volk  Gottes des alten und neuen Bundes, und vor allem mit Jesus, der selbst die Psalmen betete. Manchmal singen wir die Psalmen; manchmal sprechen wir sie. Es ist nicht immer leicht, sich diese alten vorgegebenen Gebete zu Eigen zu machen. Vieles an ihrer Sprache und an ihren Bildern ist uns fremd. Aber das Sich-hinein-geben-können in die Worte dieser langen Gebetstradition entlastet unser Beten und bereichert es zugleich. Wer mit den Psalmen betet, merkt bald, dass sie das ganze menschliche Leben umfassen mit allen Freuden und Leiden, Höhen und Tiefen. Alles wird ins Gebet hineingenommen und vor Gott ausgebreitet.